1904 gründete der italienische Sattlermeister Guccio Gucci ein Geschäft für erlesene Lederwaren in Florenz. Seine Söhne Rodolfo (der Kreative) und Aldo (der Geschäftsmann) eröffneten 1939 erste Filialen in Mailand und Rom. Bald erweiterten sie die Angebotspalette, die zunächst im Wesentlichen aus Koffern, Reisegepäck und Taschen bestand, und begannen mit der Herstellung von Kleidung und Accessoires. Später kamen auch Pret-a-porter – Kollektionen und Sportkleidung hinzu. Taschen sind und bleiben jedoch das wichtigste Produkt des Unternehmens. Mit einer 1957 vorgestellten Tasche mit Bambusbügel setzte Gucci ein erstes Ausrufezeichen für seine Handtaschenlinie. 1980 wurde das berühmte Doppel-„G” als unverwechselbares Logo eingeführt, welches heute das Herz aller Handtaschen-Liebhaberinnen höher schlagen lässt.

Weitere typische Markenzeichen des Hauses Gucci sind der Streifen in grün-rot-grün sowie das einfache „G”, welches einem auf Schlüsselanhängern, an Reißverschlussgriffen oder auch als schmückende Applikation auf Abendtaschen begegnen kann.
Ende der 90er prägte der Designer Tom Ford die Taschenkollektionen von Gucci und entwarf die unterschiedlichsten Variationen von Taschen. Der Erfolg von Gucci dürfte jedoch nach wie vor auf den teuren, zeitlosen Taschenmodellen beruhen.