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Marc Jacobs

Marc Jacobs wurde 1963 in New York geboren. Bereits in seiner Jugend interessierte er sich für Mode. Angeblich wünschte er sich zu Weihnachten kein neues Fahrrad, sondern ein Hemd oder einen Pullover. Er besuchte zunächst die High School of Art and Design und später die Parsons School of Design. Nach einigen Jahren im berühmten Modeunternehmen Perry Ellis brachte er 1986 sein eigenes Label „Marc Jacobs“ heraus, das er bis heute weiterführt. Größere Bekanntheit erlangte Marc Jacobs in den früheren Neunzigern „Grunge-Kollektion“, die von der entsprechend düsteren Musik inspiriert war.
Er ging nach Paris zu Louis Vuitton, wo seine Karriere zunächst einen Dämpfer bekam. Natürlich schlug ihm dort eine gewisse Skepsis entgegen: Ein Amerikaner in Jeans und Sweatshirts, der auch in Frankreich Fast Food bevorzugte in einem 150 Jahre alten, konservativen Lederwarenunternehmen? Seine erste Kollektion in schlichten Farben wie Grau, Weiß und Schwarz wurde von der Presse verrissen. Es sah zu wenig nach Louis Vuitton aus. In der Folgezeit war Jacobs klug genug, seine Kollektion nicht den Taschen anzupassen. Nach und nach fand er zu einem feminineren Stil und wurde „pariserisch“, ohne jedoch seinen amerikanischen, pragmatischeren Modeansatz zu verlieren.
Gewagte Stoffkombinationen und wohldosierter Einsatz von Pop- und Kitschelementen sind bezeichnend für den Designer Marc Jacobs. „Luxus-Hip“ nannte die „International Herald Tribune“ seinen Stil. Wie sein amerikanischer Kollege Tom Ford steht er für das Prinzip: Kleider müssen tragbar sein und dürfen eine Frau niemals verkleiden. „Du kaufst kein Gefühl, du kaufst ein Kleid“, sagt Jacobs, „erst der Mensch, der das Kleid trägt, verleiht ihm Gefühle. Das Kleid ist nicht sexy, wenn die Frau, die das Kleid trägt, nicht sexy ist.“

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Bei seiner sehr erfolgreichen Taschenlinie arbeitet er vorzugsweise mit anderen Designern und Künstlern zusammen wie bspw. dem Japaner Takashi Murakami, der eine farbenfrohe, comicinspirierte Kollektion mit dem weltberühmten LV-Monogramm entwarf.

Marc Jacobs gilt inzwischen als einer der wichtigsten Modedesigner in Paris. Er war damit der zweite Amerikaner nach Tom Ford, dem es gelang, aus einer Traditionsmarke ein Kultlabel zu machen. Während Ford jedoch den Gucci-Stil der sechziger Jahre lediglich modernisierte, machte sich Marc Jacobs vollkommen frei von den Traditionen des Hauses und entwickelte eine eigene Definition des Luxus: „Luxus funktioniert nicht unbedingt über die Kosten. Es hat mehr mit der Freiheit zu tun, sich das aussuchen zu können, was man für das Beste hält.“ Marc Jacobs Taschen bei mytheresa.com



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