Prada
Prada wurde im Jahre 1913 von Mario Prada in Mailand gegründet. Der lederverarbeitende Betrieb namens „Fratelli Prada” verwendete von Beginn an für die Herstellung seiner Koffer und Taschen nur die besten Felle und Häute, die weltweit zu bekommen waren.Das Nobelunternehmen war in den zwanziger und dreißiger Jahren regelmäßiger Treffpunkt für Aristokratinnen aus ganz Europa. Hier fanden sie die großen Überseekoffer, die für ihre Luxusreisen benötigt wurden. Diese waren damals groß und schwer. Nur eine ganze Mannschaft von Dienern konnte sie transportieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg änderten sich die Reisegewohnheiten der Kundschaft. Taschen und Koffer wurden nun in kleineren und schlichteren Ausführungen nachgefragt.Unverändert blieb jedoch das Streben der Hersteller nach bester Qualität. Die absolute Qualität der Produkte blieb aber weiterhin Pradas oberstes Ziel.

Ende der 70er Jahre liefen die Geschäfte immer schlechter. In dieser Phase übernahm ausgerechnet Miuccia Prada die Leitung des Familienunternehmens. Miuccia, überzeugte Feministin und zeitweise auch Mitglied der kommunistischen Partei, hatte studiert und einen Doktortitel in Politologie erworben. Eine völlig atypische Vita für Jemanden, dessen Zukunft in der Welt der Mode liegen sollte. Ausgerechnet Miuccia Prada, die das Entwerfen von Handtaschen und Kleidern einmal als übelsten Zeitvertreib, den sie sich vorstellen könne, bezeichnete, führte das Unternehmen in die Erfolgsspur zurück! Offensichtlich steckte doch zuviel Designerblut in ihr, denn mit Kreativität und Ehrgeiz machte sie Prada zu einem der begehrtesten Labels überhaupt. Legendär ist der Prada-Rucksack aus schwarzem Nylon, der Mitte der Achtzigerjahre vorgestellt wurde. Mit diesem Kultobjekt negierte man eigentlich alles, wofür das Haus Prada bisher gestanden hatte. Der Sack war schwarz, leicht, praktisch, und kam zunächst ohne Logo oder Monogramm daher, was für eine Zeit, in der das Designerlogo beinahe wichtigster Bestandteil von Accessoires war, eine Sensation war. Erst später wurde kam beim schwarzen Rucksack der flache Metallanhänger hinzu, der traditionell bei Pradas Koffern Verwendung gefunden hatte. Prada brachte in der Folgezeit die unterschiedlichsten Taschenkreationen heraus. Inspiriert von Chanel wurden eine Reihe von gesteppten Nylontaschen mit den typischen Gliederketten entworfen. Diese modernen Kreationen kamen in leuchtenden Orange, Rot und Gelb auf den Markt. Jeder Tasche war ein in Leder gebundenes Buch beigelegt, das die Geschichte der Firma Prada darstellte. Ferner umfasste das Sortiment große glänzende Schultertaschen mit riesigen Schnallen, Plastiktaschen mit Trageketten, Shopper aus Lackleder und Eimertaschen. Eine durchsichtige Tasche, ein schlichtes Rechteck zwei Tragehenkeln und einfacher Aufschrift („PRADA Milano”), wurde für eine Zeit lang die meist begehrte Plastiktasche der Welt. Auch Pradas Ruhm gründet auf der Kombination von funktionaler Schlichtheit, Kreativität und Eleganz. Bei my theresa.com gibt es tolle Prada Handtaschen!













