Die It-Bag 2011
Wieviele Artikel werde ich in diesem Jahr wohl noch mit “Die xxx 2011″ überschreiben können, bevor das Jahr zu alt geworden ist? Ich würde sagen, ich bleibe bei diesem beliebten Aufhänger, bis wir das erste Drittel hinter uns haben. Dann höre ich auf. Versprochen. Andererseits – schließlich lesen ja die meisten Freundinnen des Bag Obsession Blog gerade deswegen unsere (oder meine) Posts: Wegen der Trends, aktueller und klassischer Modelle und ganz persönlicher Meinungen. Hoffe ich jedenfalls…
Wie auch immer. PR-strategische Statements sind hier nicht gefragt, sondern Handtaschen-News. Und wie ich kürzlich bei Vogue lesen durfte, ist nun auch die neue It-Bag des Jahres (im Vorhinein) gekürt: Mulberries Modell “Tillie” soll es sein. Besichtigen und auch käuflich erwerben kann man die Teile im Shop von Mulberry selbst, und die lassen sie sich – wie abzusehen war – gut bezahlen:
Obiges Modell kostet bspw. 2.200 Euro. Nun ja, schön ist sie ja schon, irgendwie. Wobei sich mir da schon die Frage aufdrängt: Was macht eine It eigentlich zur It? Neben dem Preis muss es da doch noch andere Kriterien geben. Betrachtet man sich die It-Bags der letzten Jahre – wie die It-Bag schlechthin, die Birkin Bag von Hermès – fallen einige Merkmale ins Auge: Schlicht sollte sie sein. Und variabel, damit sie zur No-name-Jeans genauso passt wie zum Haute-Couture-Abend-Outfit.
All diese Eigenschaften hat sie. Aber das allein macht sie noch nicht zur erfolgreichsten Tasche aller Zeiten. Denn eines fehlt noch in unserer Liste, und das ist eigentlich der ausschlaggebende Punkt: Eine It-Bag ist eine It-Bag, weil sie exklusiv ist. Und das machen nun mal nicht Design und Rohstoffe allein. Vielmehr braucht es dafür eine (manchmal auch künstliche) Verknappung des Angebots. Das führt allerdings nicht nur zu Begehrlichkeiten, sondern auch- und so schließt sich der Kreis – zu z.T. astronomischen Preisen. So bekommt man obiges Modell momentan gebraucht (!) beim größten Online-Auktionshaus für unglaubliche 18.000,- Euro (nein, da ist keine Null zu viel hineingeraten…). Bis Mulberry mit ihrer (wirklich niedlichen) Tillie dort angekommen sein werden, steht ihnen noch ein harter Weg bevor. Ob er wirklich gangbar ist, wird sich im nächsten Jahr zeigen. Schließlich kommen dann an dieser Stelle die neuen Artikel mit Titeln wie “Die It-Bag 2012″…
Berlin Fashion Week 2011
Warum, warum nur bin ich eigentlich berufstätig und habe keine reichen Eltern, einen vermögenden Mann oder eine verstorbene Erbtante, zu der die emotionale Bindung nie vorhanden war? Hätte ich – dann hätte ich noch vor drei Tagen mit Sicherheit staunend und mit glänzenden Augen an den Catwalks der Berlin Fashion Week gesessen und danach wirklich alles gekauft, was gefiel. Aber nein. Ich muss für mein Geld arbeiten, Urlaub ist zum Jahresanfang und direkt nach den Weihnachtsferien sowieso nicht drin und das Geld sitzt nach dem Fest nun auch nicht gerade locker. Toll. Wie ungerecht die Welt doch sein kann.
Na ja. Zumindest virtuell kann man ja partizipieren (und zwar auch im Nachhinein, z.B. auf der offiziellen Webseite). Und das habe ich. Dabei bin ich über ein (mir) neues Label gestolpert, in dessen Kreationen ich mich sofort und auf der Stelle verliebt habe. Und das, obwohl mit italienisches (Taschen-)Design in der Regel nicht so wahnsinnig gut gefällt. Aber sissirossi machen wirklich tolle, tolle Sachen. Und sie haben, wie es sich für Künstler gehört, auch eine sehr schöne Webseite, auf der das Stöbern Spaß macht.
Dort finden sich z.B. die Glanzstücke der Kollektionen von 2001-2010. Auszüge (also meine Favoriten) habe mal mitgebracht (siehe auch oben: “Körbchen” mit Rheinsteinen und Muscheln):
Ein eher klassisches (und damit vielleicht auch tragbareres) Modell aus 2009 im Schlangenleder-Style und einer tollen Farbe:
Also, ich glaube, von diesem Label wird man noch einiges zu sehen bekommen. Kaufen kann man übrigens auch direkt von der Webseite aus – woher auch die Bilder stammen. Viel Spaß dabei!
Trendfarben 2011
Das neue Jahr ist ja jetzt echt schon ein bißchen älter, aber für die Modefarben 2011 ist es nun noch nicht zu spät, finde ich. Was mir bis dato neu war: Pantone, ein Farbenhersteller, der einen eigenen Standard besitzt, ruft jedes Jahr die Farbe desselben aus. In diesem Jahr: Honeysuckle. Wie man bei Mode und Style nachlesen kann, handelt es sich dabei nicht (das wäre meine, aus miesen Englischkenntnissen geborene, erste Assoziation gewesen) um ein Bienenhoniggelb, sondern um ein kräftiges, ins Himbeerige spielendes Rosapink, dem eine Pflanze (Geißblatt) den Namen geliehen hat:
Ich find’s toll. Man darf also auch weiterhin Mädchen sein, und zusammen mit einem weiteren Trend, dem 80er-Revival der Neonfarben, ergeben sich bunte, sichtbare Kombis, die die Gefahr, vom Bus erfasst zu werden, deutlich minimieren
Bei mytheresa.com und saksfifthavenue.com habe ich folgende Stücke gefunden, die genau diesen Trend aufgreifen:
Von links nach rechts: Fendi Regular Peekaboo Top Handle Bag, für 2.490,- USDollar nicht gerade ein Schnäppchen und Loewe Amazona Lace Perforated Bag für vergleichsweise günstige 1.915,- Euro.
Strahlendes Sonnengelb und -orange gibt es dort aber auch im Angebot:
Käuflich zu erwerben sind die Teile bei den o.g. Webshops, und damit die Suche leichter fällt, wie immer die vollen Angaben: Balenciaga Classic Papier Tote für moderate 895,- Euro, Givenchy Antigona Medium Bag für reduzierte 979,- Euro und Nancy Gonzalez Crocodile Shoulder Bag für ersparbare 3.450,- USDollar.
So kann der Frühling kommen!
Vom It-Girl zur It-Designerin
Zunächst einmal an alle LeserInnen des Bag Obsession Blog: Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2011! Uns wünsche ich, dass ihr auch in Zukunft fleißig unseren Blog lest – und was ich mir besonders wünschen würde, ist eure tatkräftige Mitarbeit. Also: Kommentiert, klatscht, zeigt uns News und eure Lieblingstaschen, was das Zeug hält!
Soviel in eigener Sache. Jetzt zu den Gewinnern des Jahres 2010. Einen Jahresrückblick will ich uns ersparen – davon wird man ja ohnehin völlig überfrachtet -, aber auch an der Handtaschenfront hat sich ja einiges getan. Was bzw. wen ich besonders erwähnenswert finde, ist Victoria Beckham. Uns allen noch bekannt als “Posh Spice” der weltweit erfolgreichsten Girl-Band “Spice Girls”, ist sie danach vor allem aufgrund ihres teils besorgniserregenden Gewichts in den Medien zu sehen gewesen. Ganz abgesehen davon, dass sie sich mit David Beckham nicht nur einen der besten Fußballer, sondern auch einen der bestaussehendsten Männer der Welt geangelt hat. Söhnchen Romeo ist dann auch noch im kürzlich vergangenen Jahr von GQ auf Platz 26 der “Best Dressed Men” gewählt worden. Stilikone zu sein ist damit schon fast Familientradition – und kostet nicht nur Geld, sondern kann einem auch dazu verhelfen.
Das weiß Victoria schon länger, und so kann man nicht nur Parfum und Mode von ihr erwerben, sondern seit neuestem auch Handtaschen. Und die schlagen ein wie eine Bombe. So ist – trotz eines nicht ganz günstigen Preises von 2.050 Euro – folgendes Modell bei net-a-porter.com bereits ausverkauft:
Klassisch, klassisch. Für einen Erstlingsentwurf gar nicht schlecht, und das ist auch von der glamouröseren Krokovariante zu sagen. Allerdings schlägt diese mit stolzen 10.850,- Euro zu Buche. Ich nehme allerdings an, dass man sich bei diesem Preis den Versand bei net-a-porter.com wird sparen können…
Kenner der Handtaschendesignszene sehen den Erfolg von Victorias Kreationen in ihrer Analogie zur klassischen Hérmes-Birkin-Bag begründet, die sich im neuen Modell des Frühlings, “Victoria”, widerspiegeln soll. Das ist, soweit mir bekannt ist, noch nicht käuflich zu erwerben, dafür kann man es auf ihrer Webseite besichtigen. Und natürlich hier:
Ich bin mal gespannt, was dieses Teil kosten wird… Auf jeden Fall sei ihr der Erfolg gegönnt. Und mit dem vierten Kind im Anmarsch, das sicherlich auch mal eine Stilikone werden will (und bezogen darauf ja in ganz schön große Fußstapfen treten wird), wird die ins Haus stehende Finanzspritze bestimmt Verwendung finden.
Küste und Himmel – mitten im Winter
Liebe LeserInnen! Zunächst einmal hoffe ich, dass Ihr alle schöne Feiertage hattet – und dass unsere Reihe zur Einkaufsberatung unter dem Weihnachtsbaum auch Früchte getragen hat?! Ich muss sagen, dass ich mich schon reich beschenkt gefühlt habe… Aber wie das mit uns Frauen so ist, war es eben doch nicht ganz perfekt. Was nämlich schon seit langem fehlt, ist eine passende Arbeitstasche, die ebenso leger wie chic ist und die zur Not auch mal die ganz kleine Besetzung für das (Business-)Wochenende fassen kann.
Auf dem Markt gibt es dazu ja eine Menge schöner, edler, praktischer, sozial- oder umweltverträglicher, klassischer oder moderner Modelle. Die Mischung aus all diesen Attributen findet man hingegen seltener. Ich habe sie gefunden. Jedenfalls genau die richtige für mich:
Unter dem Label COTEetCIEL (zu deutsch: Küste und Himmel) bringen nämlich “Paper Rain” (die im Übrigen auch sehr, sehr schöne urbane Mode machen) seit 2008 (schon seit fast drei Jahren! Und ich hab’s jetzt erst gemerkt…) ebenso umweltbewusste wie praktikable und formschöne Taschen heraus, die in allererster Linie dem Transport und Schutz von Smartphones, -laptops und übrigen Produkten der Marke mit dem Apfel dienen sollen. Vom Case für das oben erwähnte Telefon über Laptophüllen bis zu den (mehr oder weniger) klassischen Messenger Bags wird hier alles aus recycelten PET-Flaschen (!!) hergestellt – der teure Inhalt wird durch Mikrofaser-Baumwolle geschützt. Und das alles in einem Design, dass in einigen Jahrzehnten wahrscheinlich typisch für die “10er” Jahre sein wird.
So ein klares Design wünsche ich mir auch für’s neue Jahr. Also, bitte: 2011 wird das Jahr der aufgeräumten Mode, der einfachen und guten Dinge, der Klarheit. Denn äußere Struktur schafft bekanntlich innere Struktur. Das ist doch mal ein guter Vorsatz für’s Neue, oder?
P.S.: Natürlich gibt’s die ganzen Produkte auch käuflich zu erwerben: die Pouch für schlappe 20,- Euro (ein Neujahrsmitbringsel?!), die Messenger Bag für verkraftbare 110,- Euro. Im Shop direkt aus Frankreich für echt günstige 4,90 Euro Versandpauschale oder, wenn frau es vorher mal anfassen möchte, auch bei ausgewählten Händlern. Einen Shopfinder gibt’s ebenfalls auf der Seite.
Kleine Einkaufsberatung 4: Shopper shoppen Super Last Minute
Die Weihnachtströdler
In den letzten Tagen kann man es in den Nachrichten verfolgen: Der Einzelhandel freut sich wieder. Keine Rede mehr davon, das Geschäft sei “hinter den Erwartungen zurückgeblieben”. Im Gegenteil: Mit satten 2,7 % Steigerungen gegenüber 2009 schwimmt Deutschland auf der perfekten Aufschwungwelle, ausgelöst vom Beben der Binnenkonjunktur. Und schließt damit an alte Konsumerfolge aus 2004/05 an.
Ich find’s schön. Schließlich bedeutet das, dass es uns allen wieder ein bißchen besser geht. Denn wenn die Leute kaufen, ist von Existenzangst in der Regel eher nicht die Rede. Und ich möchte mein Scherflein beitragen, weil in besagten Fernsehbeiträgen auch immer wieder zu hören war, das 15, in Worten: fünfzehn! Prozent der Deutschen noch gar keine Weihnachtsgeschenke haben. Jetzt heißt es: Super Last Minute Shopping!
Der Shopper
Eine Reihe von Betreibern namhafter Online-Shops werben mit der “Heiligabend”-Garantie: Bis heute abend bestellen, am 24. geliefert bekommen. Ich bin skeptisch. Schließlich hat mein Geburtstagsgruß an Mutti ganze fünf Tage gebraucht, bis er an seinem Bestimmungsort war. Und das war Anfang Dezember. Aber schließlich bieten ebenjene virtuellen Kaufhäuser auch einen “Expressversand” an – vielleicht klappt’s also doch.
Für alle Zu-spät-Gekommenen habe ich im Folgenden wieder einmal eine Liste mit schönen Dingen und dem wahren besten Freund der Damenwelt zusammengestellt. Darin soll es heute um den Shopper gehen. Mit diesen Teilen, und damit bleiben wir im Thema, lässt es sich nach Herzenslust einkaufen UND eine gute Figur machen. Denn die schnöde Plastiktüte hat schon lange ausgedient. Seht selbst!
Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, mag ich gerade im Winter Farben. Unter diesem Motto soll auch meine kleine Auswahl stehen: bunt, bunt, bunter. Bei stylebop.com habe ich nun auch folgendes, fast sommerlich anmutendes Modell von Michael Kors (der noch in keinem meiner Posts vorgekommen ist, glaub ich) gefunden:
Das sonnige Teil kann man auch käuflich erwerben: Für schlappe 499,- Euro unter den Weihnachtsbaum (oder einfach Screenshot machen, ausdrucken und ausschneiden und einen schönen Gutschein basteln!) damit.
Der nächste auf der Liste in einem vielleicht etwas gewagten All-Over-Print, dafür bei theoutnet.com zu einem echten Schnäppchenpreis zu bekommen (139,86 statt 349,65 Euro): Peter Pilotto, Mismo printed shopper.
Etwas gediegener, aber nicht minder fröhlich kommt Akris daher: In einem satten Gelb – wenn Ihr mich fragt, ohnehin DIE Accessoire-Farbe des Jahres! – macht man auf den Einkaufsmeilen des Landes damit immer eine tolle Figur. Käuflich zu erwerben bei saksfifthavenue.com für nicht ganz so günstige 2.999,- Euro. Dafür aber via Expressversand noch bis Heiligabend unter der Edeltanne!
Vor allem mit geometrischen Linien und ebensolchem Design überzeugt unser letztes Shopper-shoppen-Schätzchen für heute: Chloé beschert uns einen Edelshopper aus feinstem Leder in überzeugendem – und doch nicht schreiendem – Rot. Sehr schön. Und so passend zu Weihnachten…
Mytheresa.com macht’s ebenfalls noch bis zum Fest möglich. Und möchte nur 1.025,- Euro dafür sehen. Schon fast ein Schnäppchen, oder?
So, meine Lieben: Ich wünsche Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest mit passenden Geschenken, die nicht allzu sehr im Mittelpunkt stehen sollten. Freut Euch an Euren Familien, lasst es Euch gutgehen und seid einfach ein Teil des schöneren (und, wie “böse” Zungen behaupten: klügeren) Teils der Menschheit! Wir hören – bzw. lesen – uns bald wieder. Hoffe ich. Alles Liebe, Eure Tanja
Kleine Einkaufsberatung 3
Schnee, Eis und mehr…
Steht frau momentan am Morgen auf, potenziert sich ein Problem, das ohnehin Tausende von Frauen teilen: Was ziehe ich an? Ist das sonst eine Entscheidung, die auf Geschmack, Tagesform, Business- bzw. Freizeitprogramm und Stimmung beruht, kommt nun noch eine weitere Variable hinzu, die sich schneller ändert, als man es um diese Zeit gewohnt ist – das Wetter. Erst schneit es, dann taut es, nur um dann zu gefrieren. Heute scheint dazu auch noch die Sonne. Aber wer weiß schon, für wie lange?
Glücklicherweise gibt es ein Accessoire, das von den Unbillen der Witterung nur marginal betroffen ist. Muss man Schuhe, Mäntel oder Jacken an das wechselhafte Wetter anpassen, sind Handtaschen echte Rundum-Talente: Clutch, Tote und Co. ist es vollkommen egal, ob es regnet, schneit oder friert. Ein echtes Argument für die Handtasche unterm Weihnachtsbaum, oder?
Shoulder Bags
Der Klassiker unter der Vielfalt von Handtaschenmodellen ist die Shoulder Bag – zu deutsch ganz einfach Schultertasche. Sie ist das Alltags-Allround-Talent und passt zu den meisten Anlässen. Ihre Henkel sind lang genug, um sie – wie der Name schon sagt – bequem über der Schulter zu tragen. Zum Flanieren über den Weihnachtsmarkt lässt sie sich zum Schutz gegen Langfinger zudem auch diagonal über ebendieser drapieren. Außerdem kann frau hierin all das, was zum Nötigsten gehört, komfortabel unterbringen. Und im Zweifel passt (bei den größeren Modellen) neben den obligatorischen Schminkutensilien, Auto- und Haustürschlüsseln, Hygieneartikeln sowie dem Portemonnaie (gerade in Zeiten wie dieser, in der die sogenannten “Kellnerportemonnaies” eine Renaissance feiern) auch noch ein kleinerer Einkauf hinein.
Modelle gibt es hier wie Sand am Meer. Da dieser Post aber mit “Einkaufsberatung” überschrieben ist, habe ich Euch mal wieder eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Designs, die entweder durch ihren Neuheitswert oder durch einen passablen Preis überzeugen, zusammengestellt:
Wir beginnen mit einem Design für Mutige. Marc Jacobs steht ebenso für außergewöhnliches wie angepasstes Design, und mit der Belted Shoulder Bag überzeugt er mit einem Farben- und Formenmix, auf den ich niemals gekommen wäre (deshalb schreibe ich ja auch Blogbeiträge und bin keine gefeierte Designerin…)
Erhältlich ist dieser Blickfang ganz frisch bei mytheresa.com für günstige 475,- Euro. Das bringt Farbe in den tristen Wintertag!
Mit ganz anderem beglückt uns Mulberry dieser Tage: Im angesagten 50er-Jahre-Stil in pudrigem Rosa und Details, die man nur als “oldschool” bezeichnen kann, ist die Powder Beige Edie Small Shoulder Heavy Grain Bag, die im folgenden zu sehen ist.
Sehr schön für den stilvollen Auftritt zum Nachmittagskaffee geeignet, wie ich finde. Erhältlich bei stylebop.com, sind hierfür verträgliche 799,- Euro zu entrichten.
Wieder anders, wieder schön, wieder aufsehenerregend unser nächstes Modell von Christian Louboutin, der in diesem Jahr gern mit Nieten überzeugt. Neu eingetroffen bei Saks Fifth Avenue ist uns damit ein rockiger Auftritt gewiss. Und dieser Stil hat unter dem traditionell geschmückten Weihnachtsbaum doch auch seinen Reiz:
Diese Provokation muss man sich allerdings etwas kosten lassen: Der wehrhafte Lederbeutel schlägt mit 2.595,- Euro zu Buche.
Apropos Kosten: Natürlich geht Design auch günstiger, wie uns die Damen und Herren von theoutnet.com immer wieder beweisen. Hier findet sich beispielsweise diese wunderschöne (weil schlichte und dennoch raffinierte) Shoulder Bag von Halston, für die man beim Hersteller stolze 1.457,98 Euro berappen muss, für den halben Preis (656,09 Euro). Da macht Schenken doch gleich doppelt so viel Spass!
Soviel zur Shoulder Bag. Am schönsten finde ich eigentlich an dieserPostreihe, dass wirklich für Jede etwas dabei ist. So kommen wir immer wieder zur Psychologie der Handtasche zurück… Ich will Euch nicht langweilen
Nächste Woche: Der Shopper. Bis dahin: Lasst Euch vom Wetter nicht die Laune verderben!
Kleine Einkaufsberatung 2
Die Uhr tickt
Geht man auf die Seiten eines einschlägigen Internetauktionshauses, fällt es auch dem letzten Sonnenanbeter wie Schuppen von den Augen: In weniger als einem Monat ist Weihnachten. Motivation genug, unsere kleine Einkaufsberatung in die zweite Runde zu schicken.
Zur Erinnerung: Handtaschen sind der Frau liebstes Accessoire, und es gibt eine Menge davon. Beschäftigt man sich blogartig damit, ist die schiere Fülle unterschiedlicher Designs, Formen und Materialien schon nicht in den Griff zu bekommen. Will man eine verschenken, sollte man sich also am besten am Typ der Beschenkten orientieren: Ist sie eher die Lässig-Sportliche, die Elegante, die Flippige oder die Konventionelle?
Clutches
Die Clutch ist eine klassische und doch außergewöhnliche Handtasche. Man trägt sie unter dem Arm oder in der Hand, denn ihr fehlen Henkel und Gurte, und sie ist am besten für mondäne Auftritte in Oper, Theater, bei Abendgesellschaften, Vernissagen oder auf dem roten Teppich geeignet. Also am ehesten für den eleganten Typ (und zum Tanzen wirklich unangemessen, außer man möchte sie als Requisite zum Ausdruckstanz nutzen…). Andererseits will sich die Clutch nicht festlegen lassen: Es gibt sie in den unterschiedlichsten Materialien, von allen namhaften Designern und damit eigentlich für jeden Typ Frau.
Begriffsgeschichtlich auch nicht uninteressant: “To clutch” steht für “umklammern”, was, wie ich finde, ziemlich verkrampft klingt. In Deutschland hieß die Tasche in den 1920er Jahren noch “Unterarmtasche”, aber wie viele andere Begriffe wurde auch dieser eher anatomische von der Globalisierung davongeweht. Laut Wikipedia geriet diese Form der Handtasche im zweiten Weltkrieg in Vergessenheit und gelangte erst 1947 mit Dior wieder zu ihrem Recht.
Ich habe mich mal wieder umgeschaut, und im Folgenden seht ihr die neuesten Clutch-Trends zum Bestellen (und für unter den Weihnachtsbaum!). Übrigens, an alle Mädels: Vielleicht lasst ihr die Geschenke für den Liebsten in diesem Jahr einfach ein bißchen kleiner ausfallen und belohnt euch mal selbst!?
Eine reiche Auswahl der unterschiedlichsten Clutches stellt einer meiner Lieblingsdesigner bereit: Marc Jacobs, ob unter vollem (und damit edlerem) Namen oder mit dem sportlicheren “Marc by”-Label, ist ein wahrer Clutch-Freund. Und er bringt sie uns in Formen, Farben und Materialien, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Hier habe ich euch eine mitgebracht, die eher schlicht gehalten ist – schließlich sollen Clutches – wieder laut Wiki – “nicht von der Abendgarderobe ablenken”:
Gerade frisch bei stylebop.com eingetroffen, ist dieses Schmuckstückchen auch noch ein wahres Schnäppchen: Für 245,- Euro kann sie euch gehören
Ein weiterer meiner Lieblingsdesigner, dem hier auch schon ein Nachruf gewidmet wurde, steht eher für die punkig-abseitigen, und doch edlen Handtaschen, die vor allem mit Details glänzen: Alexander McQueens letzte Kollektion bringt uns wunderschöne, edle und doch rockige Clutches für viele Anlässe. Erst seit dieser Woche bei saksfifthavenue.com für stolze 2.295,- Euro erhältlich ist dieses kleine und doch so widersprüchliche Schmuckstückchen:
Wer regelmäßig den Bag Obsession Blog liest, weiß, dass ich ein Kind (und ein Fan) der 80er Jahre bin. Passend zum Thema im Folgenden eine Miu Miu-Interpretation dieser schönen Zeit der großen Designs und ebenso großen Verirrungen. Zu kriegen – ebenfalls erst seit dieser Woche – bei mytheresa.com für 395,- Euro:
Weihnachten ist ja auch die Zeit der Schnäppchen. Deswegen habe ich mich auch mal bei den Outlets, nein, beim Outnet umgeschaut, und bin auf diese witzige Absonderlichkeit zum reduzierten Preis (von 287,- statt 820,- Euro!!) gestoßen. Nicht wirklich neu (also schon länger auf dem Markt), dafür aber garantiert ein Hingucker ganz besonderer Art:
Ich denke, nun ist der Clutch-Anregungen genug. Im nächsten Post: die klassische Shoulder Bag! Viel Spaß, und vergesst nicht das Wichtigste beim Schenken: ganz viel Liebe…





































